# Kiezige Sonntage

„Life is what happens while you are busy making other plans…“ John Lennon spricht mir aus der Seele.

Nach meiner erfolgreichen (truffls)-Jobsuche wurde mir schon sehr bald klar, welche Konsequenzen das Ganze hat. Ein neuer Job – okay, das war ja so gedacht 🙂
Aber gleich auch noch eine neue Wohnung, in einer neuen Stadt ohne Freund, Friends & Family? Das war eigentlich nicht der Plan. Aber nun gut, meine Pläne gehen selten auf, die Stelle ist ziemlich vielversprechend und Berlin liebe ich. So folgt nun ein neues Kapitel, das bereits Freitag begann. Sachen packen, Tschö sagen und nach Berlin fahren. Ach ja, da war ja noch was – wo wohne ich denn jetzt?
Vier Wochen Zeit eine Wohnung zu finden ist ein sehr guter Scherz. Die Lage ist ziemlich angespannt. Das Bestellerprinzip hat es nicht unbedingt leichter gemacht. Für die Wohnungssuche sollte eventuell auch noch die ein oder andere App entwicklet werden… Letztendlich habe ich doch eine Bleibe gefunden und es geht erstmal in eine kleine, aber feine Ein-Zimmer-Wohnung. Also noch schnell ein multifunktionales Schlaf-Sitz-Gäste-Bett-Sofa-Dingens gekauft und jetzt aber wirklich los.
Zwei arbeitsreiche Tage später ist alles sauber, aufgebaut und eingeräumt. Ich bezeichne das ganze jetzt mal als weiteren Wohnsitz, viele Schuhe sind nämlich noch in Aachen geblieben. 😉

Am sehr sonnigen Sonntag war zum Glück noch Zeit für einen Besuch auf dem legendären Mauerpark-Trödelmarkt und ein kleiner Spaziergang zeigte den Kiez von seiner besten Seite. Viele kleine Lädchen, Cafès und Restaurants versprechen kulinarische Abwechslung und die ein oder andere Geschenkidee.
Wer auch mal sonntags lecker, frisch und gesund in Berlin frühstücken möchte, sollte es im Kaffee Käthe in der Kollwitzstraße im Prenzlauer Berg probieren. Auf dem Foto ein kleiner Vorgeschmack…
Gut gestärkt konnte es so auch in meine erste, aufregende Arbeitswoche in Berlin gehen. Mehr dazu und ein paar Tipps für Eure erste Arbeitswoche gibt es später!

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# truffls: Aus Spielerei wird Ernst – das erfolgreiche Ende eines Selbsttests

Vor einigen Wochen kam ich auf die Idee den Blog mit meinem truffls-Selbsttest zu starten und mich über Wochen durch die Jobangebote zu swipen.

Mein erstes Zwischenfazit fiel dabei zwar kritisch, aber geduldig und positiv gestimmt aus.

Es gab viele Jobvorschläge, die weder zu meinem Profil noch zu meinen Wünschen passten. Dies hab ich der recht neuen Matchingtechnologie, die noch in den Kinderschuhen steckt, nicht weiter angekreidet.

Bald erschienen erste Updates, die Jobvorschläge wurden konkreter und die App gestaltete sich viel übersichtlicher.

Und tada ich bekam einen Job vorgeschlagen, der fast zu mir passte.

Fasst??? mögt ihr jetzt denken, fast bringt ja gar nichts. Doch, wie bereits berichtet, stand ich plötzlich, über den Swipe nach rechts, im direkten Kontakt zu der Personalerin. Sie sah die ganze Sache wie ich und meinte, dass der Job fast zu mir passen würde – glücklichweise gab es noch eine weitere Position, die direkt mein Interesse wecken konnte.

Und tada zum 2.: Ich wurde eingeladen und habe meine Ratschläge für das erste Telefoninterview sowie für das Interview vor Ort selbst mal angewendet. 😉

Und tada zum 3.: Ich habe einen neuen Job gefunden, der die vielen viele vielen Swipes bei truffls wert ist und meinem Profil sowie meinen Vorstellungen sehr entspricht.

Mein Fazit also: Etwas Geduld und Nachsicht muss man mitbringen und auch den Mut bei Jobs nach rechts zu swipen, die evtl. nicht ganz dem Profil entsprechen. Es gibt immer die Chance so oder so auf sich aufmerksam zu machen.

Absolute Vorteile: Es ist kostenfrei, überall machbar, übersichtlich, gibt neue Impulse (Unternehmen, Jobtitel) und immer mehr Unternehmen nutzen die App aktiv.

Potentiale: Das Matching könnte noch zielgenauer sein (wird aber stetig besser) und die Resonanz der Unternehmen auf meine Swipes war in meinem Fall echt gering (Ausdauer ist gefragt).

Persönliche Anmerkung: Das Team hinter der App antwortet ziemlich persönlich auf Feedback und Erfolgsgeschichten. Finde ich klasse, da gebe ich gerne Feedback..

Insgesamt sind truffls oder das von mir vorgeschlagene Talents Connect  (noch) kein Ersatz, aber gute Ergänzung zur mühsamen Suche auf Jobportalen, Karriereseiten der Unternehmen oder gar Messebesuchen. Setzen die Unternehmen weiterhin vermehrt aufs mobile-Recruiting, können bestimmt bald viele von Euch auch dort fündig werden – nur ein bisschen Glück, das braucht man immer 😉

Wo es nun beruflich für mich hingeht? Das könnt ihr evtl. schon durch mein Beitragsbild erahnen oder ihr wartet einfach den nächsten Beitrag ab 🙂

# Das Vorstellungsgespräch – Fragen über Fragen

Aber wer stellt eigentlich diese ganzen Fragen?

Meist wird dir vorher per Mail (bei direkter Einladung) oder auch bei einem ersten Telefoninterview gesagt, wer deine Gesprächspartner sein werden.

Oft habe ich eine Mischung aus Fachabteilung und HR-Abteilung vor mir sitzen gehabt. Dabei sind meist der direkte Vorgesetzte sowie ein Recruiter anwesend. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass nur die Fachabteilung anwesend ist. Evtl. hat man dann vorher schon während eines Telefoninterviews die HR-Abteilung kennen gelernt.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten – aber egal wer vor dir sitzt – informiere dich vorher ausgiebig über deine Gesprächspartner und stelle dich allen Anwesenden vor. Schweife mit deinem Blick von A nach B und versuche einen Kontakt herzustellen.

Lass dich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn du in der Unterzahl bist – sie wollen dich nur kennen lernen und dir auch einen guten Einblick in die Abteilung und das Unternehmen geben.

Sei nicht verwundert, wenn du erstmal sehr viel erzählen musst. Es ist üblich, dass der Bewerber schnelll zu Wort kommt – das lindert auch die Nervosität.

Vom ersten Smalltalk (Anreise, Getränkewunsch, etc.), geht es nach der Vorstellung aller Anwesenden, schnell in die Phase „Erzähl doch mal von dir“. Hier solltest du möglichst frei von deiner Ausbildung sowie deiner bisherigen Berufserfahrung erzählen und dann auch den Bezug herstellen, warum du nun diese Stelle spannend findest. Es kann zu Zwischenfragen kommen, die das Ganze etwas lenken, muss aber nicht.

Ich habe auch mal die Version erlebt „Was haben Sie denn für Fragen an uns“. Als Einstieg fand ich das gar nicht so einfach, aber dank guter Vorbereitung konnte ich ganz gut umschalten.

Manchmal kommt es auch zu einem richtigen Hin und Her (gerade bei mehreren Gesprächspartnern), das wenig strukturiert erscheint. Nicht beirren lassen und einfach ruhig weitermachen.

Hast du nun deinen Lebenslauf spannend erzählt, folgen meist Nachfragen zu den Erfahrungen, der Qualifikation und es wird ein direkter Bezug zur neuen Position hergestellt. Kleine Rollespiele können hier bspw. auch einfliessen.

Ist dein Profil soweit klar, werden mehr Infos zur Stelle und dem Unternehmen preisgegeben. Oft schließt hier direkt dein Fragenpart an.

Abschließend wird nach den Gehaltsvorstellungen und der Verfügbarkeit gefragt sowie das weitere Vorgehen erläutert.

Je höher die Position, desto ausgiebiger wird auch das Personalauswahlverfahren und der Entscheidungsprozess. Im Normalfall sollten aber 1-2 Gespräche und evtl. kleine Tests oder Rollenspiele reichen. Also alles halb so wild 😉

Nicht nur für dich ist es eine spannende Situation, auch für die Recruiter und zukünftigen Kollegen. Sie haben nur wenig Zeit dich bestmöglich kennen zu lernen und Fragenstellen mag gekonnt sein 😉

# Das Bewerbungsgespräch – gute Vorbereitung ist das A und O

Die letzte Woche war etwas turbulent – aber diese Woche soll es dafür umso ausführlicher um das Bewerbungsgespräch gehen.

Heute zunächst um die Vorbereitung.

Vorab herzlichen Glückwunsch: Du hast das Screening deiner Unterlagen durch die HR-Abteilung ‚überlebt‘ und eventuell auch ein erstes Telefoninterview.

Um dich ideal vorzubereiten bedarf es schon ein wenig Zeit, denn es kommen einige Fragen zusammen.

  • Infos zum Unternehmen:
    Was ist die Kernkompetenz, das Produkt oder die Dienstleistung des Unternehmens
    Daten und Fakten: Gründung, Mitarbeiterzahl, Vorstand & Geschäftsführer, Unternehmensstruktur, Standorte, Ausrichtung (international?), Partner & Referenzen, Entwicklung
    Abteilungsbezogene Infos wie: Leitung und Kollegen, Größe, Aufgaben, Position innerhalb des Unternehmens
    Informier dich gut über deine Gesprächspartner (XING, Unternehmenshomepage)

Überleg dir Fragen, die du durch deine Recherche auf der Homepage und anderen Portalen nicht beantworten konntest

  • Infos zur Aufgabe:
    Lies dir die Stellenausschreibung durch, hier findest du zumindest die Kernaufgaben
    Überleg dir Schnittstellen zu anderen Abteilungen, die deine Position mit sich bringen
    Was bringst du für diese Aufgabe mit
    Was ist der Mehrwert für das Unternehmen, dich für diese Aufgabe einzustellen
    Gibt es auch etwas, das du noch lernen musst (Potentiale/Weiterentwicklung)
    Welche Softskills brauchst du, um in dieser Position erfolgreich zu sein

Überleg dir auch hier wieder Fragen, die beim Nachdenken über die Position entstanden sind

  • Rahmenbedingungen
    Frag nach dem Arbeitsalltag

Bei Gehaltsfragen und weiteren Vertragsfragen solltest du lieber den HR-ler oder deine anderen Gesprächspartner sprechen lassen, dir aber vorher Gedanken darüber machen, überleg dir auch ab wann du einsatzbereit bist – inkl. Umzug, Urlaub, …

  • Vorbereitung gestellter Aufgaben
    Falls du eine Aufgabe gestellt bekommen hast, die du beim Gespräch vorstellen musst, musst du die natürlich ebenfalls vorbereiten (Fachvortrag, Selbstpräsentation, Akquisegespräch, etc.)
    Nimm dir genug Zeit und überleg dir die bestmögliche Art der Präsentation
    Welche Mittel stehen dir dafür vor Ort zur Verfügung (unbedingt nachfragen)
    Sicher deine Dateien und nimm den Stick auch mit 😉
    Bereite evtl. Handouts vor
    Trag deine Präsentation vor – das bringt Routine in den Vortrag und deine Zuhörer können Fragen stellen sowie Verbesserungsvorschläge geben
  • Anreise:
    Plan genug Anreisezeit ein (egal ob mit Bahn, Auto oder Flugzeug)
    Notier dir Straße, Ansprechpartner und eine Telefonnummer
    Lad dein Handy auf, falls du dich verirrt hast oder doch (bitte nicht) verspätet ankommst
  • Outfit:
    Informier dich über die Unternehmenskultur deines potentiellen Arbeitgebers. Bei Konzernen, Beratungen und Dienstleistern würde ich immer das sehr klassische Outfit empfehlen; Start-Ups hingegen sehen das oft nicht so eng. Outfitvorschläge und mögliche Kombinationen findest du als Inspirationsquelle in vielen Online-Shops: zalando oder bspw. stylefruits
  • Tasche packen
    Nimm auf jeden Fall was zu schreiben mit (Kulli, kleiner Block oder Kalender)
    Stellenausschreibung sowie Bewerbungsunterlagen in ausgedruckter Form
    Wegbeschreibung und Adresse sowie Kontaktdaten des Ansprechpartners
    Eventuell eine kleine Flasche Wasser oder ein Bonbon
    Kosmetik (Labello, Handcreme, kleiner Spiegel, evtl. Bürste) – ja auch Männer haben trockene Hände 😉
    Taschentücher

Generell ist die ausgiebige Recherche im Netz zu empfehlen. Viele Unternehmen legen großen Wert auf ihre Außenwirkung und bemühen sich neben den klassischen Infos auch viel über die Unternehmenskultur und Mitarbeiter preiszugeben.

Darüber hinaus können natürlich auch Bewertungsportale wie kununu oder glassdoor genutzt werden, um bspw. klassische Fragen an den Bewerber herauszufinden oder die Mitarbeiterzufriedenheit im Unternehmen zu checken.
Lass dich davon nicht zu sehr beeinflussen, falls es hier zu vermehrt negativen Äußerungen kommt. Lieber selbst ein Bild machen. Ich spreche aus eigener Erfahrung. 🙂

Nun müsstest du gut vorbereitet sein und kannst hoffentlich die Nacht vor dem Gespräch gut schlafen.
Einfacher gesagt als getan: Nicht verrückt machen und viel Erfolg!

# Das Telefoninterview – bitte ohne Jogginghose

Da ich gerade selbst wieder mal in den Genuss eines Telefoninterviews kommen durfte, teile ich heute mit Euch ein paar DOs and DON’Ts – damit auch euer TI ein Erfolg wird.

Ein Telefoninterview ist eine gängige Methode, um einen ersten persönlicheren Eindruck vom Bewerber zu bekommen. Oft wird das TI terminlich festgelegt und meistens auf eine halbe Stunde zeitlich beschränkt. Erste Fragen zum Lebenslauf, zur aktuellen Situation und Verfügbarkeit sowie Gehaltsvorstellungen können abgeklärt werden. Dies spart oft eine lange Anreise, Reisekosten und ein wichtiges Gut: Zeit.

Tja wer denkt, dass das TI mal schnell aus dem Bett, während die Lieblings-Serie im Pause-Modus schlummert, abgehandelt werden kann und es keiner Vorbereitung bedarf, der täuscht sich.
Gestik und Mimik sowie Erscheinungsbild fehlen, der Gesprächspartner ist nur über die Stimme einschätzbar und jedes gesagte Wort fällt viel mehr ins Gewicht. Nutzt also die ersparte Zeit durch die fehlende Anreise und das Rumirren in der fremden Stadt, um noch besser vorbereitet zu sein.
Hier ein paar DOs and DON’Ts für das Telefoninterview.

DOs

1. Bereite dich vor. Sammle so viele Info’s über das Unternehmen, wie es nur möglich ist.

  • nutze Plattformen wie XING und kununu, um mehr zu erfahren
  • schau dich auf der Homepage um und google Deine Gesprächspartner (falls diese dir genannt wurden)
  • Gleiche die Stellenausschreibung mit deinem Profil ab
  • Was bringst du für die Stelle mit und wo kannst du Potentiale weiterentwickeln?
  • Was gefällt dir besonders am Unternehmen und an der Stelle?
  • Welche Rahmenbedingungen stellst du dir vor?

2. Zieh deine Jogginghose aus, und alltagstaugliche Sachen an. Am besten sogar Jacket oder Blazer – da wird die Haltung gleich viel besser.

3. Konzentrier dich voll und ganz auf das Gespräch.
Schalte alle Geräte aus, bitte deine Mitbewohner um Ruhe, mach die Fenster zu und setz dich an deinen aufgeräumten Arbeitsplatz.

4. Mach dich bereit. Stell dir ein Glas Wasser bereit, Stift und Zettel sowie Notizen und Bewerbungsunterlagen sollten ebenfalls auf dem Tisch liegen. Ach ja und lad dein Handy! Wäre peinlich, wenn du auf einmal weg bist 🙂

5. Bitte lächeln. Auch wenn dich keiner sieht – eine freundliche Mimik gibt auch der Stimme etwas Positives.

DON’Ts:

1. Nicht überrumpeln lassen:
Manche Personaler vereinbaren kein Interview, sondern rufen einfach an – solltest du dich überrumpelt fühlen oder gerade in der S-Bahn stecken, dann bitte einfach um einen Termin.

2. Fall nicht ins Wort. Hier gibt es nur die Sprache als Medium. Lass den Gesprächspartner ausreden und antworte dann ruhig.

3. Frag nicht nach dem Gehalt oder anderen vertraglichen Dingen. Nur wenn du gefragt wirst, solltest du darauf antworten.

4. Spiel nicht rum. Meistens öffnet man zur Vorbereitung die Homepage des Unternehmens. Dies ist ok, aber lass dich nicht dazu verleiten mal eben schnell bei Facebook oder Skype einem Freund, einer Freundin zu antworten – bester Tipp: abmelden. Dies kann noch 20 Minuten warten. 😉

5. Brich nicht ab. Auch wenn das Gespräch zu Ende geht, behalt die Konzentration und sag nicht einfach Tschüss. Bedank dich für das Gespräch. Zeig dich interessiert und sprich den Gesprächspartner noch mal direkt an, a la: „Auf Wiedersehen Frau Müller, noch einen schönen Tag und hoffentlich bis bald.“ Oder sooo.

weitere Tipps unter:

http://www.absolventa.de/karriereguide/gespraech/tipps-telefoninterview

http://karrierebibel.de/telefoninterview-vorstellungsgesprach-tipps-fragen/

# Vorschau

Das lange Pfingstwochenende war wettermäßig ja eher durchwachsen, schattig und manchmal sogar nass und kalt.

Ich habe die Zeit genutzt, um mich durch das Durchblättern und Lesen meiner neuen Zeitschriften inspirieren zu lassen.

Also seid auf die neue Woche gespannt.

Im Karriereteil geht es um das Thema Telefon- und Skypeinterview.

Vielleicht ist die Zeit ja auch da, um die neuen Rezepte und Dekotipps mal auszuprobieren…

Einen guten Start in die Woche!

# Tip to go – Bewerbungsflyer

Schnell noch einen Tipp für den Messebesuch.
Eine schöne Alternative zu den klassischen Bewerbungsunterlagen ist der Flyer.
Die ganzen Bewerbungsunterlagen mit auf die Messe zu schleppen und das gleich in 30-facher Ausführung finde ich nicht so entspannt. Darüber hinaus meiden die meisten Unternehmen Bewerbungsunterlagen auf der stressigen Messe und verteilen lieber Kontaktformulare, die man ausfüllen muss. An so ein Formular lässt sich aber auch schnell noch der Flyer heften 🙂
Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit mal einen Flyer entworfen. Auf diesem Flyer stehen fast alle Infos aus meinem CV sowie einige Keywords wie Wunschposition, Arbeitsort und Startzeitpunkt, die mein zukünftiger Arbeitgeber wissen sollte. Und natürlich meine Kontaktdaten. Beim Gespräch am Messestand des Traumarbeitgebers wird er dann gezückt und abgegeben – meistens verschwindet er nicht so einfach zwischen den Stapeln von Bewerbungsunterlagen.
Besteht nach den Messetagen immer noch Interesse, schickt man einfach die ausführlichen Unterlagen mit dem Verweis auf das Gespräch und den Flyer. 😉
Der Kreativität beim Layout sind dabei keine Grenzen gesetzt. Unterstützung findet man aber wie immer im Internet, bspw. bei:
http://www.e-fellows.net/Karriere/Bewerbung/Bewerbungstipps/Karrieremessen-Blickfang-Bewerbungs-Flyer

oder

http://www.absolventa.de/karriereguide/bewerbung-sonderformen/bewerbungsflyer

# meet & greet auf dem Absolventenkongress

Bis jetzt ging es auf meinem Blog immer um das Mobile-Recruiting und wie man sich als Bewerber finden lassen kann.

Aber wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Besuch an einem Messestand?

Dort könnt Ihr direkt Ansprechpartner Eurer Traumarbeitgeber kennen lernen, Euch vorstellen und eventuell gleich Bewerbungsunterlagen da lassen.

Ihr wisst noch gar nicht was Euer nächster Step sein soll? Als Inspirationsquelle ist ein Absolventenkongress oder eine Jobmesse auch super geeignet. Nicht nur für Absolventen gibt es dort Einstiegsmöglichkeiten – auch Praktika, Werkstudententätigkeiten oder Jobs weit über Junior-Positionen werden angeboten.

Darüber hinaus könnt Ihr Bewerbungsfotos kostenlos machen lassen, erfahrene Personaler schauen über Euren CV oder Ihr hört Euch einfach mal den einen oder anderen Unternehmensvortrag an.

Also los, diese Woche gibt es gleich zwei spannende Absolventenkongresse – angeboten vom Staufenbiel Institut.

Als Recruiterin sowie als Bewerberin habe ich selbst mal in Berlin an einem Staufenbiel-Absolventenkongress teilgenommen und war sehr begeistert.

Meldet Euch an und nutzt den Tag!

In München geht’s bereits am 19.05. los,

im Ruhgebiet (Essen) am 22.05.!

Eintritt: 5€

weitere Infos findet Ihr unter: https://www.absolventenkongress.de/der-kongress.html