# Das Telefoninterview – bitte ohne Jogginghose

Da ich gerade selbst wieder mal in den Genuss eines Telefoninterviews kommen durfte, teile ich heute mit Euch ein paar DOs and DON’Ts – damit auch euer TI ein Erfolg wird.

Ein Telefoninterview ist eine gängige Methode, um einen ersten persönlicheren Eindruck vom Bewerber zu bekommen. Oft wird das TI terminlich festgelegt und meistens auf eine halbe Stunde zeitlich beschränkt. Erste Fragen zum Lebenslauf, zur aktuellen Situation und Verfügbarkeit sowie Gehaltsvorstellungen können abgeklärt werden. Dies spart oft eine lange Anreise, Reisekosten und ein wichtiges Gut: Zeit.

Tja wer denkt, dass das TI mal schnell aus dem Bett, während die Lieblings-Serie im Pause-Modus schlummert, abgehandelt werden kann und es keiner Vorbereitung bedarf, der täuscht sich.
Gestik und Mimik sowie Erscheinungsbild fehlen, der Gesprächspartner ist nur über die Stimme einschätzbar und jedes gesagte Wort fällt viel mehr ins Gewicht. Nutzt also die ersparte Zeit durch die fehlende Anreise und das Rumirren in der fremden Stadt, um noch besser vorbereitet zu sein.
Hier ein paar DOs and DON’Ts für das Telefoninterview.

DOs

1. Bereite dich vor. Sammle so viele Info’s über das Unternehmen, wie es nur möglich ist.

  • nutze Plattformen wie XING und kununu, um mehr zu erfahren
  • schau dich auf der Homepage um und google Deine Gesprächspartner (falls diese dir genannt wurden)
  • Gleiche die Stellenausschreibung mit deinem Profil ab
  • Was bringst du für die Stelle mit und wo kannst du Potentiale weiterentwickeln?
  • Was gefällt dir besonders am Unternehmen und an der Stelle?
  • Welche Rahmenbedingungen stellst du dir vor?

2. Zieh deine Jogginghose aus, und alltagstaugliche Sachen an. Am besten sogar Jacket oder Blazer – da wird die Haltung gleich viel besser.

3. Konzentrier dich voll und ganz auf das Gespräch.
Schalte alle Geräte aus, bitte deine Mitbewohner um Ruhe, mach die Fenster zu und setz dich an deinen aufgeräumten Arbeitsplatz.

4. Mach dich bereit. Stell dir ein Glas Wasser bereit, Stift und Zettel sowie Notizen und Bewerbungsunterlagen sollten ebenfalls auf dem Tisch liegen. Ach ja und lad dein Handy! Wäre peinlich, wenn du auf einmal weg bist 🙂

5. Bitte lächeln. Auch wenn dich keiner sieht – eine freundliche Mimik gibt auch der Stimme etwas Positives.

DON’Ts:

1. Nicht überrumpeln lassen:
Manche Personaler vereinbaren kein Interview, sondern rufen einfach an – solltest du dich überrumpelt fühlen oder gerade in der S-Bahn stecken, dann bitte einfach um einen Termin.

2. Fall nicht ins Wort. Hier gibt es nur die Sprache als Medium. Lass den Gesprächspartner ausreden und antworte dann ruhig.

3. Frag nicht nach dem Gehalt oder anderen vertraglichen Dingen. Nur wenn du gefragt wirst, solltest du darauf antworten.

4. Spiel nicht rum. Meistens öffnet man zur Vorbereitung die Homepage des Unternehmens. Dies ist ok, aber lass dich nicht dazu verleiten mal eben schnell bei Facebook oder Skype einem Freund, einer Freundin zu antworten – bester Tipp: abmelden. Dies kann noch 20 Minuten warten. 😉

5. Brich nicht ab. Auch wenn das Gespräch zu Ende geht, behalt die Konzentration und sag nicht einfach Tschüss. Bedank dich für das Gespräch. Zeig dich interessiert und sprich den Gesprächspartner noch mal direkt an, a la: „Auf Wiedersehen Frau Müller, noch einen schönen Tag und hoffentlich bis bald.“ Oder sooo.

weitere Tipps unter:

http://www.absolventa.de/karriereguide/gespraech/tipps-telefoninterview

http://karrierebibel.de/telefoninterview-vorstellungsgesprach-tipps-fragen/

# Vorschau

Das lange Pfingstwochenende war wettermäßig ja eher durchwachsen, schattig und manchmal sogar nass und kalt.

Ich habe die Zeit genutzt, um mich durch das Durchblättern und Lesen meiner neuen Zeitschriften inspirieren zu lassen.

Also seid auf die neue Woche gespannt.

Im Karriereteil geht es um das Thema Telefon- und Skypeinterview.

Vielleicht ist die Zeit ja auch da, um die neuen Rezepte und Dekotipps mal auszuprobieren…

Einen guten Start in die Woche!

# Tip to go – Bewerbungsflyer

Schnell noch einen Tipp für den Messebesuch.
Eine schöne Alternative zu den klassischen Bewerbungsunterlagen ist der Flyer.
Die ganzen Bewerbungsunterlagen mit auf die Messe zu schleppen und das gleich in 30-facher Ausführung finde ich nicht so entspannt. Darüber hinaus meiden die meisten Unternehmen Bewerbungsunterlagen auf der stressigen Messe und verteilen lieber Kontaktformulare, die man ausfüllen muss. An so ein Formular lässt sich aber auch schnell noch der Flyer heften 🙂
Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit mal einen Flyer entworfen. Auf diesem Flyer stehen fast alle Infos aus meinem CV sowie einige Keywords wie Wunschposition, Arbeitsort und Startzeitpunkt, die mein zukünftiger Arbeitgeber wissen sollte. Und natürlich meine Kontaktdaten. Beim Gespräch am Messestand des Traumarbeitgebers wird er dann gezückt und abgegeben – meistens verschwindet er nicht so einfach zwischen den Stapeln von Bewerbungsunterlagen.
Besteht nach den Messetagen immer noch Interesse, schickt man einfach die ausführlichen Unterlagen mit dem Verweis auf das Gespräch und den Flyer. 😉
Der Kreativität beim Layout sind dabei keine Grenzen gesetzt. Unterstützung findet man aber wie immer im Internet, bspw. bei:
http://www.e-fellows.net/Karriere/Bewerbung/Bewerbungstipps/Karrieremessen-Blickfang-Bewerbungs-Flyer

oder

http://www.absolventa.de/karriereguide/bewerbung-sonderformen/bewerbungsflyer

# meet & greet auf dem Absolventenkongress

Bis jetzt ging es auf meinem Blog immer um das Mobile-Recruiting und wie man sich als Bewerber finden lassen kann.

Aber wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Besuch an einem Messestand?

Dort könnt Ihr direkt Ansprechpartner Eurer Traumarbeitgeber kennen lernen, Euch vorstellen und eventuell gleich Bewerbungsunterlagen da lassen.

Ihr wisst noch gar nicht was Euer nächster Step sein soll? Als Inspirationsquelle ist ein Absolventenkongress oder eine Jobmesse auch super geeignet. Nicht nur für Absolventen gibt es dort Einstiegsmöglichkeiten – auch Praktika, Werkstudententätigkeiten oder Jobs weit über Junior-Positionen werden angeboten.

Darüber hinaus könnt Ihr Bewerbungsfotos kostenlos machen lassen, erfahrene Personaler schauen über Euren CV oder Ihr hört Euch einfach mal den einen oder anderen Unternehmensvortrag an.

Also los, diese Woche gibt es gleich zwei spannende Absolventenkongresse – angeboten vom Staufenbiel Institut.

Als Recruiterin sowie als Bewerberin habe ich selbst mal in Berlin an einem Staufenbiel-Absolventenkongress teilgenommen und war sehr begeistert.

Meldet Euch an und nutzt den Tag!

In München geht’s bereits am 19.05. los,

im Ruhgebiet (Essen) am 22.05.!

Eintritt: 5€

weitere Infos findet Ihr unter: https://www.absolventenkongress.de/der-kongress.html

# Talents Connect – Onlinedating für Bewerber und Unternehmen

Du suchst einen Ausbildungsplatz, ein herausforderndes duales Studium oder doch den direkten Berufseinstieg?
Dann hilft dir dabei vielleicht ja Talents Connect. Auch hier werden Bewerber und Unternehmen schnell zusammengebracht. Ähnliches Prinzip wie bei truffls, aber doch wieder anders. 🙂
Ergänzend zu Deinem Lebenslauf kannst du Dir hier in einem Persönlichkeits- und Interessenprofil Deinen Traumjob basteln. Talents Connect fragt nach: Wie wieviel möchtest du in der Woche arbeiten oder wie stellst du dir den Tagesablauf vor?
Sind alle Interessen, Talente und der Lebenslauf eingetragen, erscheinen auch gleich die ersten Jobempfehlungen. Passen diese zur eigenen Vorstellung, kann direkt eine Bewerbung abgeschickt werden.
Unternehmen, die mit Talents Connect zusammen arbeiten, können gleichzeitig Interesse am Profil bekunden und um eine Bewerbung bitten.
Probier es doch mal aus. Es schafft auf jeden Fall neue Anreize…

Ein Interview mit dem Gründer Robin Sundermann findest Du unter:
http://www.zeit.de/2014/52/jobboerse-matching-unternehmen-bewerber-sympathie

# truffls – Selbsttest – Part 2

Das Handy vibriert und truffls teilt mit: „Glückwunsch, Du hast einen Match mit einem Unternehmen, das an Dir interessiert ist.“
Juhu?!
Nach drei Tagen, inkl. Wochenende, und vielen Swipes später ist es also soweit:
Bei XING wurde ich direkt von einer HR-Managerin angesprochen und um Bewerbungsunterlagen gebeten. Diese Art der Kontaktaufnahme finde ich als Bewerberin sehr angenehm. Jetzt habe ich eine direkte Ansprechpartnerin, die auch noch Interesse an meinem Profil hat.
Da wird die Bewerbung doch gleich noch mal mit doppelt so viel Motivation geschrieben und verschickt. 😉
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass auch bei genauerem Hinsehen die Jobbeschreibung noch spannend klingt. In diesem Fall ist das so.
Allerdings habe ich mich auch schon dabei erwischt, einfach ein bisschen öfter nach rechts zu swipen, um zu schauen, was passiert.
Aber das steht auf einem anderen Blatt… Erstmal schreibe ich das Anschreiben für mein truffls-Match.

IMAG1975Bis jetzt habe ich einen sehr positiven Eindruck von der App.
Das erste Match ist durchaus reizvoll und es gab einige andere interessante Jobs und Swipes nach rechts.
Ein ziemlich wichtiger Faktor: Swipen geht überall – am Schreibtisch, in der Küche, beim Seriengucken, in der Bahn, an der Bushaltestelle und im Garten 🙂

Aufgefallen ist mir allerdings, dass ich auch Vorschläge aus anderen Branchen und Jobkategorien bekomme. Softwareentwickler-Jobs und viele Online-Marketing-Positionen sind bspw. dabei. Da ich als Recruiterin selbst viel in diesen Bereichen gesucht habe, könnte es sein, dass truffls diese Infos fälschlicherweise aus meinem Profil zieht. Dies werde ich natürlich weiter beobachten und solange nach links swipen. 😉
Also weiter geht’s …

# Vorschau

IMAG1958

Ein sonniges, blumiges Muttertags-Wochenende geht zu Ende.

Diese Woche geht es weiter mit meinem truffls-Selbsttest, einer neuen Plattform für Bewerber & Termin-Tipps.

Also schaut rein und startet gut in die Woche! Gute Nacht…

# truffls – Selbsttest – Part 1

Bevor es losgehen kann, lade ich mir das diese Woche erschienene erste Update seit dem Launch im November 2014 runter.
Sieht auf jeden Fall schon sehr viel übersichtlicher aus als die erste Version und die truffls-Gründer versprechen weitere Verbesserungen und Features in den nächsten Wochen folgen zu lassen – vielleicht tragen wir ja auch dazu bei 🙂
So ‑ wie gesagt XING- und LinkedIn Profile verbinden, Jobkategorien auswählen, Infos wie Arbeitszeit, Ort und Level der Berufserfahrung angeben und los kann‘s gehen. truffls kann jetzt das Matching übernehmen …
Ab jetzt wird täglich geswiped.
Euch wünsche ich schon mal ein tolles Wochenende und falls Euch mal langweilig werden sollte, einfach ein bisschen swipen und Feedback geben 🙂

# die neue Art der Jobsuche – truffls macht es vor

Wer hat schon Lust jeden Tag die Stellenbörsen durchzukramen, um dann festzustellen, dass sich seit gestern da gar nicht so viel getan hat?
Ganz nach dem Motto ‚Nicht suchen, finden lassen‘ setzt truffls, https://truffls.de/#, eine neue Matchingtechnologie, genau da an.
Mit Hilfe der App werden Dir Jobs vorgeschlagen und Du entscheidest, ob sie spannend sind oder nicht.
Was du brauchst: natürlich die truffls-App, gut gepflegte XING- und LinkedIn-Profile und eine grobe Vorstellung, wie Dein neuer Job überhaupt aussehen soll.
Und schon geht‘s los. Die Jobvorschläge erscheinen zahlreich. Du kannst mit einem Swipe nach links den Job ablehnen, mit einem Swipe nach rechts Interesse bekunden. Also so ein bisschen wie tinder für die Jobsuche.
Wenn auch Dein Gegenüber Interesse an Deinem Profil hat, kommt es zum Match und die Bewerbung nimmt wieder ihren klassischen Lauf…
Aber klappt das wirklich? Sind das die Jobs, die Du und ich spannend finden? Und wie ist die Reaktion auf die Swipes nach rechts?
Ich mache den Selbsttest. Bin natürlich fair und gebe der lieben App ein bisschen Zeit und werde sie die nächsten vier Wochen testen. Zwischenergebnisse gibt es hier und wer mitmachen will einfach App runterladen und los geht‘s!