# Das Vorstellungsgespräch – Fragen über Fragen

Aber wer stellt eigentlich diese ganzen Fragen?

Meist wird dir vorher per Mail (bei direkter Einladung) oder auch bei einem ersten Telefoninterview gesagt, wer deine Gesprächspartner sein werden.

Oft habe ich eine Mischung aus Fachabteilung und HR-Abteilung vor mir sitzen gehabt. Dabei sind meist der direkte Vorgesetzte sowie ein Recruiter anwesend. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass nur die Fachabteilung anwesend ist. Evtl. hat man dann vorher schon während eines Telefoninterviews die HR-Abteilung kennen gelernt.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten – aber egal wer vor dir sitzt – informiere dich vorher ausgiebig über deine Gesprächspartner und stelle dich allen Anwesenden vor. Schweife mit deinem Blick von A nach B und versuche einen Kontakt herzustellen.

Lass dich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn du in der Unterzahl bist – sie wollen dich nur kennen lernen und dir auch einen guten Einblick in die Abteilung und das Unternehmen geben.

Sei nicht verwundert, wenn du erstmal sehr viel erzählen musst. Es ist üblich, dass der Bewerber schnelll zu Wort kommt – das lindert auch die Nervosität.

Vom ersten Smalltalk (Anreise, Getränkewunsch, etc.), geht es nach der Vorstellung aller Anwesenden, schnell in die Phase „Erzähl doch mal von dir“. Hier solltest du möglichst frei von deiner Ausbildung sowie deiner bisherigen Berufserfahrung erzählen und dann auch den Bezug herstellen, warum du nun diese Stelle spannend findest. Es kann zu Zwischenfragen kommen, die das Ganze etwas lenken, muss aber nicht.

Ich habe auch mal die Version erlebt „Was haben Sie denn für Fragen an uns“. Als Einstieg fand ich das gar nicht so einfach, aber dank guter Vorbereitung konnte ich ganz gut umschalten.

Manchmal kommt es auch zu einem richtigen Hin und Her (gerade bei mehreren Gesprächspartnern), das wenig strukturiert erscheint. Nicht beirren lassen und einfach ruhig weitermachen.

Hast du nun deinen Lebenslauf spannend erzählt, folgen meist Nachfragen zu den Erfahrungen, der Qualifikation und es wird ein direkter Bezug zur neuen Position hergestellt. Kleine Rollespiele können hier bspw. auch einfliessen.

Ist dein Profil soweit klar, werden mehr Infos zur Stelle und dem Unternehmen preisgegeben. Oft schließt hier direkt dein Fragenpart an.

Abschließend wird nach den Gehaltsvorstellungen und der Verfügbarkeit gefragt sowie das weitere Vorgehen erläutert.

Je höher die Position, desto ausgiebiger wird auch das Personalauswahlverfahren und der Entscheidungsprozess. Im Normalfall sollten aber 1-2 Gespräche und evtl. kleine Tests oder Rollenspiele reichen. Also alles halb so wild 😉

Nicht nur für dich ist es eine spannende Situation, auch für die Recruiter und zukünftigen Kollegen. Sie haben nur wenig Zeit dich bestmöglich kennen zu lernen und Fragenstellen mag gekonnt sein 😉

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