# truffls: Aus Spielerei wird Ernst – das erfolgreiche Ende eines Selbsttests

Vor einigen Wochen kam ich auf die Idee den Blog mit meinem truffls-Selbsttest zu starten und mich über Wochen durch die Jobangebote zu swipen.

Mein erstes Zwischenfazit fiel dabei zwar kritisch, aber geduldig und positiv gestimmt aus.

Es gab viele Jobvorschläge, die weder zu meinem Profil noch zu meinen Wünschen passten. Dies hab ich der recht neuen Matchingtechnologie, die noch in den Kinderschuhen steckt, nicht weiter angekreidet.

Bald erschienen erste Updates, die Jobvorschläge wurden konkreter und die App gestaltete sich viel übersichtlicher.

Und tada ich bekam einen Job vorgeschlagen, der fast zu mir passte.

Fasst??? mögt ihr jetzt denken, fast bringt ja gar nichts. Doch, wie bereits berichtet, stand ich plötzlich, über den Swipe nach rechts, im direkten Kontakt zu der Personalerin. Sie sah die ganze Sache wie ich und meinte, dass der Job fast zu mir passen würde – glücklichweise gab es noch eine weitere Position, die direkt mein Interesse wecken konnte.

Und tada zum 2.: Ich wurde eingeladen und habe meine Ratschläge für das erste Telefoninterview sowie für das Interview vor Ort selbst mal angewendet. 😉

Und tada zum 3.: Ich habe einen neuen Job gefunden, der die vielen viele vielen Swipes bei truffls wert ist und meinem Profil sowie meinen Vorstellungen sehr entspricht.

Mein Fazit also: Etwas Geduld und Nachsicht muss man mitbringen und auch den Mut bei Jobs nach rechts zu swipen, die evtl. nicht ganz dem Profil entsprechen. Es gibt immer die Chance so oder so auf sich aufmerksam zu machen.

Absolute Vorteile: Es ist kostenfrei, überall machbar, übersichtlich, gibt neue Impulse (Unternehmen, Jobtitel) und immer mehr Unternehmen nutzen die App aktiv.

Potentiale: Das Matching könnte noch zielgenauer sein (wird aber stetig besser) und die Resonanz der Unternehmen auf meine Swipes war in meinem Fall echt gering (Ausdauer ist gefragt).

Persönliche Anmerkung: Das Team hinter der App antwortet ziemlich persönlich auf Feedback und Erfolgsgeschichten. Finde ich klasse, da gebe ich gerne Feedback..

Insgesamt sind truffls oder das von mir vorgeschlagene Talents Connect  (noch) kein Ersatz, aber gute Ergänzung zur mühsamen Suche auf Jobportalen, Karriereseiten der Unternehmen oder gar Messebesuchen. Setzen die Unternehmen weiterhin vermehrt aufs mobile-Recruiting, können bestimmt bald viele von Euch auch dort fündig werden – nur ein bisschen Glück, das braucht man immer 😉

Wo es nun beruflich für mich hingeht? Das könnt ihr evtl. schon durch mein Beitragsbild erahnen oder ihr wartet einfach den nächsten Beitrag ab 🙂

# Das Vorstellungsgespräch – Fragen über Fragen

Aber wer stellt eigentlich diese ganzen Fragen?

Meist wird dir vorher per Mail (bei direkter Einladung) oder auch bei einem ersten Telefoninterview gesagt, wer deine Gesprächspartner sein werden.

Oft habe ich eine Mischung aus Fachabteilung und HR-Abteilung vor mir sitzen gehabt. Dabei sind meist der direkte Vorgesetzte sowie ein Recruiter anwesend. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass nur die Fachabteilung anwesend ist. Evtl. hat man dann vorher schon während eines Telefoninterviews die HR-Abteilung kennen gelernt.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten – aber egal wer vor dir sitzt – informiere dich vorher ausgiebig über deine Gesprächspartner und stelle dich allen Anwesenden vor. Schweife mit deinem Blick von A nach B und versuche einen Kontakt herzustellen.

Lass dich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn du in der Unterzahl bist – sie wollen dich nur kennen lernen und dir auch einen guten Einblick in die Abteilung und das Unternehmen geben.

Sei nicht verwundert, wenn du erstmal sehr viel erzählen musst. Es ist üblich, dass der Bewerber schnelll zu Wort kommt – das lindert auch die Nervosität.

Vom ersten Smalltalk (Anreise, Getränkewunsch, etc.), geht es nach der Vorstellung aller Anwesenden, schnell in die Phase „Erzähl doch mal von dir“. Hier solltest du möglichst frei von deiner Ausbildung sowie deiner bisherigen Berufserfahrung erzählen und dann auch den Bezug herstellen, warum du nun diese Stelle spannend findest. Es kann zu Zwischenfragen kommen, die das Ganze etwas lenken, muss aber nicht.

Ich habe auch mal die Version erlebt „Was haben Sie denn für Fragen an uns“. Als Einstieg fand ich das gar nicht so einfach, aber dank guter Vorbereitung konnte ich ganz gut umschalten.

Manchmal kommt es auch zu einem richtigen Hin und Her (gerade bei mehreren Gesprächspartnern), das wenig strukturiert erscheint. Nicht beirren lassen und einfach ruhig weitermachen.

Hast du nun deinen Lebenslauf spannend erzählt, folgen meist Nachfragen zu den Erfahrungen, der Qualifikation und es wird ein direkter Bezug zur neuen Position hergestellt. Kleine Rollespiele können hier bspw. auch einfliessen.

Ist dein Profil soweit klar, werden mehr Infos zur Stelle und dem Unternehmen preisgegeben. Oft schließt hier direkt dein Fragenpart an.

Abschließend wird nach den Gehaltsvorstellungen und der Verfügbarkeit gefragt sowie das weitere Vorgehen erläutert.

Je höher die Position, desto ausgiebiger wird auch das Personalauswahlverfahren und der Entscheidungsprozess. Im Normalfall sollten aber 1-2 Gespräche und evtl. kleine Tests oder Rollenspiele reichen. Also alles halb so wild 😉

Nicht nur für dich ist es eine spannende Situation, auch für die Recruiter und zukünftigen Kollegen. Sie haben nur wenig Zeit dich bestmöglich kennen zu lernen und Fragenstellen mag gekonnt sein 😉

# Das Bewerbungsgespräch – gute Vorbereitung ist das A und O

Die letzte Woche war etwas turbulent – aber diese Woche soll es dafür umso ausführlicher um das Bewerbungsgespräch gehen.

Heute zunächst um die Vorbereitung.

Vorab herzlichen Glückwunsch: Du hast das Screening deiner Unterlagen durch die HR-Abteilung ‚überlebt‘ und eventuell auch ein erstes Telefoninterview.

Um dich ideal vorzubereiten bedarf es schon ein wenig Zeit, denn es kommen einige Fragen zusammen.

  • Infos zum Unternehmen:
    Was ist die Kernkompetenz, das Produkt oder die Dienstleistung des Unternehmens
    Daten und Fakten: Gründung, Mitarbeiterzahl, Vorstand & Geschäftsführer, Unternehmensstruktur, Standorte, Ausrichtung (international?), Partner & Referenzen, Entwicklung
    Abteilungsbezogene Infos wie: Leitung und Kollegen, Größe, Aufgaben, Position innerhalb des Unternehmens
    Informier dich gut über deine Gesprächspartner (XING, Unternehmenshomepage)

Überleg dir Fragen, die du durch deine Recherche auf der Homepage und anderen Portalen nicht beantworten konntest

  • Infos zur Aufgabe:
    Lies dir die Stellenausschreibung durch, hier findest du zumindest die Kernaufgaben
    Überleg dir Schnittstellen zu anderen Abteilungen, die deine Position mit sich bringen
    Was bringst du für diese Aufgabe mit
    Was ist der Mehrwert für das Unternehmen, dich für diese Aufgabe einzustellen
    Gibt es auch etwas, das du noch lernen musst (Potentiale/Weiterentwicklung)
    Welche Softskills brauchst du, um in dieser Position erfolgreich zu sein

Überleg dir auch hier wieder Fragen, die beim Nachdenken über die Position entstanden sind

  • Rahmenbedingungen
    Frag nach dem Arbeitsalltag

Bei Gehaltsfragen und weiteren Vertragsfragen solltest du lieber den HR-ler oder deine anderen Gesprächspartner sprechen lassen, dir aber vorher Gedanken darüber machen, überleg dir auch ab wann du einsatzbereit bist – inkl. Umzug, Urlaub, …

  • Vorbereitung gestellter Aufgaben
    Falls du eine Aufgabe gestellt bekommen hast, die du beim Gespräch vorstellen musst, musst du die natürlich ebenfalls vorbereiten (Fachvortrag, Selbstpräsentation, Akquisegespräch, etc.)
    Nimm dir genug Zeit und überleg dir die bestmögliche Art der Präsentation
    Welche Mittel stehen dir dafür vor Ort zur Verfügung (unbedingt nachfragen)
    Sicher deine Dateien und nimm den Stick auch mit 😉
    Bereite evtl. Handouts vor
    Trag deine Präsentation vor – das bringt Routine in den Vortrag und deine Zuhörer können Fragen stellen sowie Verbesserungsvorschläge geben
  • Anreise:
    Plan genug Anreisezeit ein (egal ob mit Bahn, Auto oder Flugzeug)
    Notier dir Straße, Ansprechpartner und eine Telefonnummer
    Lad dein Handy auf, falls du dich verirrt hast oder doch (bitte nicht) verspätet ankommst
  • Outfit:
    Informier dich über die Unternehmenskultur deines potentiellen Arbeitgebers. Bei Konzernen, Beratungen und Dienstleistern würde ich immer das sehr klassische Outfit empfehlen; Start-Ups hingegen sehen das oft nicht so eng. Outfitvorschläge und mögliche Kombinationen findest du als Inspirationsquelle in vielen Online-Shops: zalando oder bspw. stylefruits
  • Tasche packen
    Nimm auf jeden Fall was zu schreiben mit (Kulli, kleiner Block oder Kalender)
    Stellenausschreibung sowie Bewerbungsunterlagen in ausgedruckter Form
    Wegbeschreibung und Adresse sowie Kontaktdaten des Ansprechpartners
    Eventuell eine kleine Flasche Wasser oder ein Bonbon
    Kosmetik (Labello, Handcreme, kleiner Spiegel, evtl. Bürste) – ja auch Männer haben trockene Hände 😉
    Taschentücher

Generell ist die ausgiebige Recherche im Netz zu empfehlen. Viele Unternehmen legen großen Wert auf ihre Außenwirkung und bemühen sich neben den klassischen Infos auch viel über die Unternehmenskultur und Mitarbeiter preiszugeben.

Darüber hinaus können natürlich auch Bewertungsportale wie kununu oder glassdoor genutzt werden, um bspw. klassische Fragen an den Bewerber herauszufinden oder die Mitarbeiterzufriedenheit im Unternehmen zu checken.
Lass dich davon nicht zu sehr beeinflussen, falls es hier zu vermehrt negativen Äußerungen kommt. Lieber selbst ein Bild machen. Ich spreche aus eigener Erfahrung. 🙂

Nun müsstest du gut vorbereitet sein und kannst hoffentlich die Nacht vor dem Gespräch gut schlafen.
Einfacher gesagt als getan: Nicht verrückt machen und viel Erfolg!

# Das Telefoninterview – bitte ohne Jogginghose

Da ich gerade selbst wieder mal in den Genuss eines Telefoninterviews kommen durfte, teile ich heute mit Euch ein paar DOs and DON’Ts – damit auch euer TI ein Erfolg wird.

Ein Telefoninterview ist eine gängige Methode, um einen ersten persönlicheren Eindruck vom Bewerber zu bekommen. Oft wird das TI terminlich festgelegt und meistens auf eine halbe Stunde zeitlich beschränkt. Erste Fragen zum Lebenslauf, zur aktuellen Situation und Verfügbarkeit sowie Gehaltsvorstellungen können abgeklärt werden. Dies spart oft eine lange Anreise, Reisekosten und ein wichtiges Gut: Zeit.

Tja wer denkt, dass das TI mal schnell aus dem Bett, während die Lieblings-Serie im Pause-Modus schlummert, abgehandelt werden kann und es keiner Vorbereitung bedarf, der täuscht sich.
Gestik und Mimik sowie Erscheinungsbild fehlen, der Gesprächspartner ist nur über die Stimme einschätzbar und jedes gesagte Wort fällt viel mehr ins Gewicht. Nutzt also die ersparte Zeit durch die fehlende Anreise und das Rumirren in der fremden Stadt, um noch besser vorbereitet zu sein.
Hier ein paar DOs and DON’Ts für das Telefoninterview.

DOs

1. Bereite dich vor. Sammle so viele Info’s über das Unternehmen, wie es nur möglich ist.

  • nutze Plattformen wie XING und kununu, um mehr zu erfahren
  • schau dich auf der Homepage um und google Deine Gesprächspartner (falls diese dir genannt wurden)
  • Gleiche die Stellenausschreibung mit deinem Profil ab
  • Was bringst du für die Stelle mit und wo kannst du Potentiale weiterentwickeln?
  • Was gefällt dir besonders am Unternehmen und an der Stelle?
  • Welche Rahmenbedingungen stellst du dir vor?

2. Zieh deine Jogginghose aus, und alltagstaugliche Sachen an. Am besten sogar Jacket oder Blazer – da wird die Haltung gleich viel besser.

3. Konzentrier dich voll und ganz auf das Gespräch.
Schalte alle Geräte aus, bitte deine Mitbewohner um Ruhe, mach die Fenster zu und setz dich an deinen aufgeräumten Arbeitsplatz.

4. Mach dich bereit. Stell dir ein Glas Wasser bereit, Stift und Zettel sowie Notizen und Bewerbungsunterlagen sollten ebenfalls auf dem Tisch liegen. Ach ja und lad dein Handy! Wäre peinlich, wenn du auf einmal weg bist 🙂

5. Bitte lächeln. Auch wenn dich keiner sieht – eine freundliche Mimik gibt auch der Stimme etwas Positives.

DON’Ts:

1. Nicht überrumpeln lassen:
Manche Personaler vereinbaren kein Interview, sondern rufen einfach an – solltest du dich überrumpelt fühlen oder gerade in der S-Bahn stecken, dann bitte einfach um einen Termin.

2. Fall nicht ins Wort. Hier gibt es nur die Sprache als Medium. Lass den Gesprächspartner ausreden und antworte dann ruhig.

3. Frag nicht nach dem Gehalt oder anderen vertraglichen Dingen. Nur wenn du gefragt wirst, solltest du darauf antworten.

4. Spiel nicht rum. Meistens öffnet man zur Vorbereitung die Homepage des Unternehmens. Dies ist ok, aber lass dich nicht dazu verleiten mal eben schnell bei Facebook oder Skype einem Freund, einer Freundin zu antworten – bester Tipp: abmelden. Dies kann noch 20 Minuten warten. 😉

5. Brich nicht ab. Auch wenn das Gespräch zu Ende geht, behalt die Konzentration und sag nicht einfach Tschüss. Bedank dich für das Gespräch. Zeig dich interessiert und sprich den Gesprächspartner noch mal direkt an, a la: „Auf Wiedersehen Frau Müller, noch einen schönen Tag und hoffentlich bis bald.“ Oder sooo.

weitere Tipps unter:

http://www.absolventa.de/karriereguide/gespraech/tipps-telefoninterview

http://karrierebibel.de/telefoninterview-vorstellungsgesprach-tipps-fragen/

# meet & greet auf dem Absolventenkongress

Bis jetzt ging es auf meinem Blog immer um das Mobile-Recruiting und wie man sich als Bewerber finden lassen kann.

Aber wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Besuch an einem Messestand?

Dort könnt Ihr direkt Ansprechpartner Eurer Traumarbeitgeber kennen lernen, Euch vorstellen und eventuell gleich Bewerbungsunterlagen da lassen.

Ihr wisst noch gar nicht was Euer nächster Step sein soll? Als Inspirationsquelle ist ein Absolventenkongress oder eine Jobmesse auch super geeignet. Nicht nur für Absolventen gibt es dort Einstiegsmöglichkeiten – auch Praktika, Werkstudententätigkeiten oder Jobs weit über Junior-Positionen werden angeboten.

Darüber hinaus könnt Ihr Bewerbungsfotos kostenlos machen lassen, erfahrene Personaler schauen über Euren CV oder Ihr hört Euch einfach mal den einen oder anderen Unternehmensvortrag an.

Also los, diese Woche gibt es gleich zwei spannende Absolventenkongresse – angeboten vom Staufenbiel Institut.

Als Recruiterin sowie als Bewerberin habe ich selbst mal in Berlin an einem Staufenbiel-Absolventenkongress teilgenommen und war sehr begeistert.

Meldet Euch an und nutzt den Tag!

In München geht’s bereits am 19.05. los,

im Ruhgebiet (Essen) am 22.05.!

Eintritt: 5€

weitere Infos findet Ihr unter: https://www.absolventenkongress.de/der-kongress.html

# Talents Connect – Onlinedating für Bewerber und Unternehmen

Du suchst einen Ausbildungsplatz, ein herausforderndes duales Studium oder doch den direkten Berufseinstieg?
Dann hilft dir dabei vielleicht ja Talents Connect. Auch hier werden Bewerber und Unternehmen schnell zusammengebracht. Ähnliches Prinzip wie bei truffls, aber doch wieder anders. 🙂
Ergänzend zu Deinem Lebenslauf kannst du Dir hier in einem Persönlichkeits- und Interessenprofil Deinen Traumjob basteln. Talents Connect fragt nach: Wie wieviel möchtest du in der Woche arbeiten oder wie stellst du dir den Tagesablauf vor?
Sind alle Interessen, Talente und der Lebenslauf eingetragen, erscheinen auch gleich die ersten Jobempfehlungen. Passen diese zur eigenen Vorstellung, kann direkt eine Bewerbung abgeschickt werden.
Unternehmen, die mit Talents Connect zusammen arbeiten, können gleichzeitig Interesse am Profil bekunden und um eine Bewerbung bitten.
Probier es doch mal aus. Es schafft auf jeden Fall neue Anreize…

Ein Interview mit dem Gründer Robin Sundermann findest Du unter:
http://www.zeit.de/2014/52/jobboerse-matching-unternehmen-bewerber-sympathie

# truffls – Selbsttest – Part 2

Das Handy vibriert und truffls teilt mit: „Glückwunsch, Du hast einen Match mit einem Unternehmen, das an Dir interessiert ist.“
Juhu?!
Nach drei Tagen, inkl. Wochenende, und vielen Swipes später ist es also soweit:
Bei XING wurde ich direkt von einer HR-Managerin angesprochen und um Bewerbungsunterlagen gebeten. Diese Art der Kontaktaufnahme finde ich als Bewerberin sehr angenehm. Jetzt habe ich eine direkte Ansprechpartnerin, die auch noch Interesse an meinem Profil hat.
Da wird die Bewerbung doch gleich noch mal mit doppelt so viel Motivation geschrieben und verschickt. 😉
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass auch bei genauerem Hinsehen die Jobbeschreibung noch spannend klingt. In diesem Fall ist das so.
Allerdings habe ich mich auch schon dabei erwischt, einfach ein bisschen öfter nach rechts zu swipen, um zu schauen, was passiert.
Aber das steht auf einem anderen Blatt… Erstmal schreibe ich das Anschreiben für mein truffls-Match.

IMAG1975Bis jetzt habe ich einen sehr positiven Eindruck von der App.
Das erste Match ist durchaus reizvoll und es gab einige andere interessante Jobs und Swipes nach rechts.
Ein ziemlich wichtiger Faktor: Swipen geht überall – am Schreibtisch, in der Küche, beim Seriengucken, in der Bahn, an der Bushaltestelle und im Garten 🙂

Aufgefallen ist mir allerdings, dass ich auch Vorschläge aus anderen Branchen und Jobkategorien bekomme. Softwareentwickler-Jobs und viele Online-Marketing-Positionen sind bspw. dabei. Da ich als Recruiterin selbst viel in diesen Bereichen gesucht habe, könnte es sein, dass truffls diese Infos fälschlicherweise aus meinem Profil zieht. Dies werde ich natürlich weiter beobachten und solange nach links swipen. 😉
Also weiter geht’s …

# truffls – Selbsttest – Part 1

Bevor es losgehen kann, lade ich mir das diese Woche erschienene erste Update seit dem Launch im November 2014 runter.
Sieht auf jeden Fall schon sehr viel übersichtlicher aus als die erste Version und die truffls-Gründer versprechen weitere Verbesserungen und Features in den nächsten Wochen folgen zu lassen – vielleicht tragen wir ja auch dazu bei 🙂
So ‑ wie gesagt XING- und LinkedIn Profile verbinden, Jobkategorien auswählen, Infos wie Arbeitszeit, Ort und Level der Berufserfahrung angeben und los kann‘s gehen. truffls kann jetzt das Matching übernehmen …
Ab jetzt wird täglich geswiped.
Euch wünsche ich schon mal ein tolles Wochenende und falls Euch mal langweilig werden sollte, einfach ein bisschen swipen und Feedback geben 🙂

# die neue Art der Jobsuche – truffls macht es vor

Wer hat schon Lust jeden Tag die Stellenbörsen durchzukramen, um dann festzustellen, dass sich seit gestern da gar nicht so viel getan hat?
Ganz nach dem Motto ‚Nicht suchen, finden lassen‘ setzt truffls, https://truffls.de/#, eine neue Matchingtechnologie, genau da an.
Mit Hilfe der App werden Dir Jobs vorgeschlagen und Du entscheidest, ob sie spannend sind oder nicht.
Was du brauchst: natürlich die truffls-App, gut gepflegte XING- und LinkedIn-Profile und eine grobe Vorstellung, wie Dein neuer Job überhaupt aussehen soll.
Und schon geht‘s los. Die Jobvorschläge erscheinen zahlreich. Du kannst mit einem Swipe nach links den Job ablehnen, mit einem Swipe nach rechts Interesse bekunden. Also so ein bisschen wie tinder für die Jobsuche.
Wenn auch Dein Gegenüber Interesse an Deinem Profil hat, kommt es zum Match und die Bewerbung nimmt wieder ihren klassischen Lauf…
Aber klappt das wirklich? Sind das die Jobs, die Du und ich spannend finden? Und wie ist die Reaktion auf die Swipes nach rechts?
Ich mache den Selbsttest. Bin natürlich fair und gebe der lieben App ein bisschen Zeit und werde sie die nächsten vier Wochen testen. Zwischenergebnisse gibt es hier und wer mitmachen will einfach App runterladen und los geht‘s!